Die Ausstellung „Frauenträume“ verspricht Interesse zu wecken, denn: In den 80er Jahren – als man nur auf Einladung von Vorpommern (das es offiziell nicht gab) nach Stettin kam – thematisierten deutsche und polnische Frauen in Zeiten des Mangels ihre Selbstbestimmung.

Diese findet findet ihren Ausdruck in den Werken von Tina Bara, Izabella Gustowska, der Künstlerinnengruppe Erfurt, Ewa Partum, Cornelia Schleime, Christine Schlegel, Gabriele Stötzer (Kachold) und Ewa Zarzycka – gezeigt werden sie nun im Stettiner Kunstzentrum „Trafo“.

Achja, die Künstlerinnengruppe Erfurt! Die auf Initiative der Schriftstellerin und Künstlerin Gabriele Stötzer begründete Gesprächskreis fand zunächst die Worte, um dann auch in Bildern, die mit ausdrucksstarken Kostümen inszeniert waren, zu sprechen…

Sich zu erinnern an Zeit, Rahmenbedingungen und den Mut der Auflehnung dürfte wohl schon jetzt der Verdienst der Ausstellung sein, die am Donnerstag, den 19. Februar, um 17.30 Uhr eröffnet und durch einen Rundgang sowie eine Performance der Künstlerin Ewa Zarzycka beginnt.

Allen, die nicht dabei sein können, sei mitgeteilt, dass die Werkschau bis 17. Mai 2026 noch zu sehen ist. Möglich wurde dies durch den europäischen Fond für regionale Entwicklung und durch Mittel der Stadt Stettin. Als Projektpartner agiert der Gorkower Verein Grenzland.

Weitere Information zu Trafo: TRAFO | TRAFOSTACJA SZTUKI


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