14. Januar 1993: Vor 33 Jahren sank die Fähre „Jan Heweliusz“ auf der Fahrt vom schwedischen Ystad nach Swinemünde – vor der Küste Rügens. Nachdem um 3.28 Uhr die Besatzung Probleme mit der Ladung gemeldet hatte, bekam das Schiff gegen 4.35 Uhr 30 Grad Schlagseite. 2 Minuten Später wurde der erste Notruf abgesetzt…
Bis heute bewegt das Schicksal von Schiff, Besatzung und Passagieren die Menschen. Erst am 12. Januar 2026 fand in Stettin eine Veranstaltung statt, die die Ursachen des Sinkens zum Thema hat. Und: Ende letzten Jahres wurde eine Vorschau auf die Klein-Serie „Jan Heweliusz“ in Stettin gezeigt, die nun auf „Netflix“ zu sehen ist.
Auch auf der Insel Rügen war das Ereignis einschneidend. Seenotretter liefen damals von Sassnitz und Greifswalder Oie als erste Schiffe zum Unglücksort aus – zunächst bargen sie ca. 20 Meilen vor Rügen Überlebende, dann Tote. Vieles lebt rund um das Schiffsunglück noch einmal in der Dokumentation „Mayday im Ostsee-Orkan“ auf.
Der Film-Beitrag der gemeinnützigen „Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ hat alleine in den letzten 2 Jahren über 1,3 Mio. Aufrufe via Youtube verzeichnet – auch dies ein Beweis dafür, wie lebendig die Anteilnahme, die Trauer und auch die Fassungslosigkeit so diesem Seeunfall ist.
Wenn sich nun, in nur wenigen Stunden, dieser Unglückstag ein weiteres Mal jährt, dann sind die Gedanken auch bei den Hinterbliebenen der Opfer der Katastrophe. Offiziell sollen dabei 56 Menschen gestorben sein, allerdings gibt es auch Vermutungen, das diese Anzahl nicht stimmt – tot geborgen wurden nur 37 Menschen – für sie gab es Gewissheit.
Weitere Informationen: https://www.seenotretter.de/





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