Eigentlich kennen wir ihn. Nur: Ausgerechnet in den letzten Jahren war er eher mild und leicht zu zähmen. Nun ist er also zurück. Mit rutschigen Fahrbahnen, Autoscheiben die zu Kratzen sind und dabei auch die eine oder andere Eisblume zerstören, die – wenn sie nicht die Sicht beschränken würde – vielleicht ganz schön anzuschauen wäre.

Züge fahren nicht – oder: Sie verspäten sich, wie die Busse, die uns durch die Stadt kutschieren. Der Blick auf die Oder hat eine weitere Gewissheit bereit: Noch ist das Eis auf dem Oderstrom zu sehen. Was am 1. Januar 2026 um 8 Uhr begann, ist noch längst nicht beendet: Das Brechen des Eises durch die Eisbrecher.

Zwei von ihnen halten die Wasserstraße zwischen Stettin und Greifenhagen offen – sie sind Teil einer deutsch-polnischen Zusammenarbeit, von „hüben und drüben“. Der Temperaturabsturz war wesentlich auch für die Entscheidung verantwortlich die Oder unterhalb Stettins zu sperren. Und in etwa 10 Tagen beginnt das Tauwetter…


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