Nach dem Swinetunnel (s. Foto) kommt ein weiteres Großprojekt: Der 5 km lange Odertunnel

Mitte März unterzeichnete wurden eine Reihe von Beschlüssen zur Genehmigung einer Straßeninvestition in alle drei Abschnitte der Westumfahrung von Stettin und damit für einen Stettiner Autobahnring unterzeichnet. Dies ist ein wichtiger Schritt, der den Beginn der Bauarbeiten nach Abschluss der laufenden Ausschreibungen ermöglicht.

Die Westumfahrung von Stettin ist ein neuer Abschnitt der Schnellstraße S6, der die Anschlussstelle Kolbitzow (Autobahn A6) mit der Anschlussstelle Gollnow (Schnellstraßen S3 und S6) verbindet und so die westliche Umgehungsstraße der Stadt bildet. Die Strecke wird etwa 50 km lang sein und führt den  Transitverkehr um das Zentrum von Stettin.

Die Investition ist in drei Abschnitte unterteilt und wird jeweils von einer anderen Firma gebaut. Das Ausschreibungsverfahren dazu läuft seit Dezember 2024. Insgesamt sind zu dem neuen Bauvorhaben über 1.600 Anfragen eingegangen. nach der Submission ist die Unterzeichnung der Bauverträge im vierten Quartal 2025 geplant.

Derzeit wird von einem Abschluss des Bauvorhabens 2028 ausgegangen, wobei der Abschnitt Pölitz – Gollnow mit dem 5 km langen Tunnel mit einer Straße, die unter der Oder verläuft, eine deutlich längere Bauzeit in Anspruch nehmen. Die Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen GDDKiA geht davon aus, dass Autofahrer diesen Abschnitt im Jahr 2032 nutzen können.

Mit dem neuen Autobahnring um Stettin wird die Anbindung des gesamten Ballungsraums Stettin an das Schnellstraßennetz deutlich verbessert. Die neue Straße wird für das nördlich von Stettin liegende Pölitz mit seinen Chemiefabriken von besonderer Bedeutung sein.

Weitere Informationen: https://www.neubrandenburg.ihk.de/


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